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Kartenworte

Weihnachtssprüche für Karten

Für die Karte, die noch vor dem 20. Dezember raus muss — die Hälfte davon in vier Zeilen oder weniger.

20 Texte auf dieser Seite

Zum Übernehmen markieren und kopieren. Sie müssen uns nicht nennen und nicht fragen.

Formen auf dieser Seite:
Vierzeiler · Einzeiler · kurzer Prosatext · Zweizeiler · Segenswunsch · freier Vers
Ton auf dieser Seite:
besinnlich · herzlich · schlicht · humorvoll · feierlich

Ein ruhiges Fest, ein volles Haus, und zwischendurch ein Moment ganz allein.

Hier geschriebenForm: VierzeilerTon: besinnlich

Frohe Weihnachten – und ein paar Tage, an denen nichts erledigt werden muss.

Hier geschriebenForm: EinzeilerTon: herzlich

Das Jahr war lang. Die Tage jetzt sind kurz. Nutzt sie für die Menschen, für die im Rest des Jahres zu wenig Zeit war.

Hier geschriebenForm: kurzer ProsatextTon: besinnlich

Licht im Fenster, Ruhe im Haus.

Hier geschriebenForm: ZweizeilerTon: schlicht

Möge dieses Fest euch geben, was ihr gerade braucht – und sei es nur Schlaf.

Hier geschriebenForm: SegenswunschTon: humorvoll

Nicht der Baum macht das Fest, nicht das Essen, nicht das Papier. Es sind die Stühle, die besetzt sind.

Hier geschriebenForm: VierzeilerTon: besinnlich

Frohe Weihnachten.

Hier geschriebenForm: EinzeilerTon: schlicht

Wir wünschen euch stille Tage, laute Abende und dazwischen genau so viel Verwandtschaft, wie ihr aushaltet.

Hier geschriebenForm: kurzer ProsatextTon: humorvoll

Es schneit vielleicht nicht, es passt vielleicht nicht alles, und trotzdem ist es Weihnachten.

Hier geschriebenForm: freier VersTon: besinnlich

Ein frohes Fest und einen guten Rutsch – in dieser Reihenfolge, ohne Eile.

Hier geschriebenForm: EinzeilerTon: herzlich

Mögest du unter dem Baum finden, was du dir nicht gewünscht hast, weil du nicht wusstest, dass es das gibt.

Hier geschriebenForm: SegenswunschTon: herzlich

Vier Kerzen, ein Kalender, ein Termin nach dem anderen – und irgendwann ist plötzlich Ruhe. Auf die Ruhe.

Hier geschriebenForm: kurzer ProsatextTon: besinnlich

Fest sei das Haus, warm sei die Stube, voll sei der Tisch, lang sei der Abend.

Hier geschriebenForm: VierzeilerTon: feierlich

Schöne Feiertage euch beiden.

Hier geschriebenForm: EinzeilerTon: schlicht

Dieses Jahr war, wie es war. Das nächste kommt sowieso. Dazwischen liegen ein paar Tage, an denen beides nicht zählt – die wünschen wir euch schön.

Hier geschriebenForm: kurzer ProsatextTon: besinnlich

Von uns nach euch: alles Gute, alles Ruhige, und im neuen Jahr wieder öfter voneinander hören.

Hier geschriebenForm: freier VersTon: herzlich

Gesegnete Weihnachten euch und allen, die bei euch am Tisch sitzen.

Hier geschriebenForm: SegenswunschTon: feierlich

Kurz und ehrlich: schön, dass es euch gibt.

Hier geschriebenForm: ZweizeilerTon: herzlich

Nicht alles muss glänzen. Manches darf einfach nur warm sein.

Hier geschriebenForm: freier VersTon: besinnlich

Wir wünschen euch frohe Weihnachten und danken für ein Jahr, in dem ihr uns oft geholfen habt, ohne dass wir es gesagt hätten.

Hier geschriebenForm: kurzer ProsatextTon: herzlich

Über diese Texte

Weihnachtskarten werden anders geschrieben als alle anderen Karten, weil man sie im Dutzend schreibt. Zwanzig Karten an einem Abend, für Kollegen, Nachbarn, die Patentante und die Leute, von denen man einmal im Jahr hört — und spätestens ab der achten fällt einem nichts mehr ein. Deshalb steht auf dieser Seite bewusst mehr Kurzes als Langes.

Dass Kürze hier das Thema ist, ist keine Vermutung. «Weihnachtssprüche kurz» wird in Deutschland genauso oft gesucht wie «Weihnachtssprüche für Karten» selbst — beide Begriffe liegen bei rund dreiunddreißigtausend Suchanfragen im Monat. Menschen suchen nicht nach einem Weihnachtsgedicht. Sie suchen nach vier Zeilen, die auf eine Karte passen, auf der schon ein Bild und eine Unterschrift sind.

Zum Ton: Weihnachten ist der Anlass, bei dem am schnellsten zu dick aufgetragen wird. Schnee, Kerzenschein, Herzenswärme und Sternenglanz in vier Zeilen — und der Empfänger liest darüber hinweg. Die besinnlichen Texte hier kommen deshalb ohne Kulisse aus und reden von dem, was an diesen Tagen tatsächlich passiert: dass es ruhig wird, dass Leute am Tisch sitzen, dass ein Jahr aufhört.

Für geschäftliche Karten gilt eine zusätzliche Regel, die viele übersehen: Ein Text an Kunden oder Kolleginnen darf nicht voraussetzen, dass gefeiert wird. Nicht alle Empfängerinnen und Empfänger sind christlich, und «gesegnete Weihnachten» an eine ganze Belegschaft trifft zwangsläufig auch Leute, für die das nichts bedeutet. Auf dieser Seite sind die religiösen Formulierungen an ihrer eigenen Sprache erkennbar; die weltlichen stehen daneben und funktionieren für jeden Verteiler.

Ein praktischer Hinweis zum Jahreswechsel: Wer die Karte vor dem vierundzwanzigsten verschickt, kann Weihnachten und das neue Jahr in einem Satz erledigen, und die meisten Leute wollen das auch. Mehrere Texte hier machen genau das, damit Sie nicht zwei Sprüche untereinander schreiben müssen.

Und noch etwas, das gegen den Ratgeberton spricht, aber wahr ist: Die Karten, über die sich Menschen wirklich freuen, sind fast nie die mit dem schönsten Spruch. Es sind die, die überhaupt gekommen sind. Nehmen Sie den ersten Text, der halbwegs passt, schreiben Sie ihn ab und bringen Sie die Karte weg.

Eine Frage, die jedes Jahr wiederkommt: Was schreibt man Menschen, bei denen im vergangenen Jahr etwas Schweres passiert ist? Ein Todesfall, eine Trennung, eine Krankheit. Die üblichen frohen Formeln wirken dann nicht nur unpassend, sondern kalt. Was funktioniert, ist ein Text, der nichts fordert — kein «Kopf hoch», kein «das nächste Jahr wird besser», weil das niemand wissen kann. Ein Satz, der sagt, dass man an die Person denkt, und ein Wunsch für Ruhe reichen vollkommen. Ein paar der besinnlichen Texte auf dieser Seite sind so geschrieben, dass sie auch in diesem Fall gehen.

Zum Zeitpunkt: Weihnachtskarten kommen in Deutschland traditionell vor dem vierten Advent an, und wer später dran ist, schreibt oft gar nicht mehr. Das ist schade und unnötig. Eine Karte, die zwischen den Jahren ankommt, ist keine verspätete Weihnachtskarte, sondern eine Neujahrskarte — und die bekommen die meisten Menschen viel seltener, weshalb sie mehr auffällt. Wenn Sie den Termin verpasst haben, ändern Sie nicht den Text, sondern den Anlass, und nehmen Sie einen der Texte, die das Jahr und nicht das Fest zum Thema haben.

Jeder Text auf dieser Seite wurde für diese Seite geschrieben. Nichts davon ist aus einem Buch, von einer anderen Website oder aus einer Zitatesammlung übernommen, und unter keinem Text steht ein berühmter Name. Das ist eine bewusste Entscheidung: Sprüche mit Autorennamen kursieren im deutschsprachigen Netz zu Tausenden, oft falsch zugeordnet und fast immer ohne Quelle — und wo die Zuordnung stimmt, ist die deutsche Übersetzung häufig selbst noch geschützt. Wir schreiben lieber selbst und sagen dazu, dass wir es tun.

Formen und Ton auf dieser Seite

Die Texte auf dieser Seite sind in folgenden Formen geschrieben: EinzeilerEin einziger Satz, ungereimt. Für den kleinen Raum unter einem Foto oder über einer Unterschrift. ZweizeilerZwei gereimte Zeilen. Kurz genug für eine Karte, in die schon ein Name eingetragen ist. VierzeilerVier gereimte Zeilen. Die klassische Kartenform: zwei Zeilen stellen etwas hin, zwei lösen es auf. kurzer ProsatextZwei bis vier ungereimte Sätze. Wenn ein Reim zu leicht klingen würde, aber ein Satz zu wenig ist. freier VersZeilen mit Rhythmus, aber ohne Reimzwang. Näher am Sprechen als am Gedicht. SegenswunschEin Wunsch, an eine Person gerichtet. Beginnt bei der beschenkten Person, nicht bei der schreibenden.

Der Ton reicht von besinnlich (Ruhig, mit einem Gedanken darin, den man einen Moment stehen lässt.), herzlich (Warm und direkt. Sagt die Sache, ohne sie zu schmücken.), schlicht (So wenig Worte wie möglich. Für Karten, auf denen schon viel steht.), humorvoll (Freundlich komisch. Lacht mit der beschenkten Person, nie über sie.) bis feierlich (Gehoben, ohne steif zu werden. Für die Anlässe, die man einmal im Leben hat.).

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